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Sitzung des Ausschusses für Struktur, Verkehr und Umwelt am 18.09.2019

18.09.2019 Das Thema Klimaschutz und – damit verbunden – der alternativen Antriebe spielt aktuell eine immer größere Rolle und wurde daher vom Ausschuss für Struktur, Verkehr und Umwelt aufgegriffen.

Bereits im September 2017 hatte die CSU-Kreistags-Fraktion den Antrag eingebracht, die Regionalbusverbindungen im Landkreis Erding unter den Aspekten „Aktualität und Effektivität“ sowie „Einführung alternativer Antriebsmöglichkeiten“ untersuchen zu lassen.

Da relativ zeitgleich die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes für den Landkreis Erding geplant war, wurde diese Thematik auch im Ausschuss für Struktur, Verkehr und Umwelt aufgegriffen. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung, den Prüfungsrahmen des Nahverkehrsplans um die genannten Themen zu erweitern und gab den „Startschuss“. Der Nahverkehrsplan soll in seiner ersten Version Ende 2019 vorgestellt werden.

Zudem hat der Landkreis Erding den MVV gebeten, im Rahmen einer Studie zu überprüfen, welche der Landkreislinien für welche alternativen Antriebe geeignet sind.

Darüber hinaus schnürte der Ausschuss wieder ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung und Ausweitung des ÖPNV im Landkreis Erding. Darunter fallen unter anderem die Bedienung bis nach Moosburg auch am Wochenende und zusätzliche Fahrten im Bereich der Linie 501. Eine Ausweitung der Linie 562 am Samstag wird von Seiten des Gremiums zwar befürwortet, jedoch ist noch eine Einigung der vier betroffenen Gemeinden bezüglich der Kosten erforderlich, da die Gemeinde Bockhorn einer Finanzierungsbeteiligung bisher nicht zugestimmt hat. Insgesamt erfolgt eine im Bereich des Regionalbusverkehrs im Landkreis Erding eine Steigerung um etwa 170.000 Nutzwagenkilometer und Kosten von knapp 200.000 Euro.

Des Weiteren beschloss der Ausschuss den Neubau von zwei Recyclinghöfen in Forstern und Wartenberg um den BürgerInnen einen modernen und bequemen Service für die Entsorgung bieten zu können.

In Bezug auf den Ausbau des Bahnübergangs in Wasentegernbach erneuerte der Verkehrsausschuss seine Forderung nach Drittelung der Kosten bei gleichzeitiger, deutlicher Tieferlegung der Gleise.

Auf Antrag des Marktes Isen beschloss der Ausschuss, der Herausnahme der beantragten Bereiche „Bachleiten“, „Buchschachen“, „Haager Straße“, sowie „Seniorenzentrum“ aus dem Landschaftsschutzgebiet „Isental und südliche Quellbäche“ grundsätzlich zuzustimmen und die Verwaltung mit der Durchführung des Verfahrens zu beauftragen. Die endgültige Herausnahme steht aber unter dem Vorbehalt, dass die Bauleitplanung nach den Vorschriften des Baugesetzbuches zulässig ist. Die Herausnahme des beantragten Bereichs „Sportplatz“ wurde zurückgestellt bis der Markt Isen detailliertere und konkretere Planungen für den Bereich Sportplatzflächen nachreicht, auf welchen Flächen welche Anlagen oder Gebäude entstehen.

Kategorien: Kreistag, Landratsamt Erding, Landkreis, Natur- und Umweltschutz, Straßenverkehr, Kultur