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Zensus

2022 wird wieder gezählt!

Grundlegende Informationen zum Zensus 2022 finden Sie unter folgendem Link:

Was ist der Zensus? - Zensus 2022 (ext. Link)

Zensus 2022 - Erklär-Videos in der Mediathek (ext. Link)

Faktencheck zum Zensus 2022

Erhebungsstelle Erding

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Harald Hauschild
Leiter
08122 / 58-1511 08122 / 58-1514 Roßmayrgasse 13 - EG rechts - Zimmer 3 harald.hauschild@lra-ed.de
Patricia Grum
Stellvertreterin
08122 / 58-1512 08122 / 58-1514 Roßmayrgasse 13 - EG rechts - Zimmer 1 patricia.grum@lra-ed.de
Karin Müller
Mitarbeiterin
08122 / 58-1513 08122 / 58-1514 Roßmayrgasse 13 - EG rechts - Zimmer 4 karin.mueller@lra-ed.de

Im Jahr 2022 findet in Deutschland der Zensus – auch bekannt als Volkszählung – statt. Für die Befragungen von Haushalten und an Wohnheimen im Rahmen des Zensus suchen wir aktuell Interviewerinnen und Interviewer.

Die Haupttätigkeit beginnt nach dem 15. Mai 2022 - dem Zensusstichtag und sollte bei freier Zeiteinteilung in 6 bis 10 Wochen abgeschlossen sein.

FAQ-Liste

a) Wen befrage ich beim Zensus 2022?

Bei der Haushaltsstichprobe werden voraussichtlich knapp 29.000 zufällig ausgewählte Personen im Landkreis Erding befragt. Jeder/jedem Erhebungsbeauftragten werden ca. 150 zu befragende Personen zugeteilt. Diese Anzahl kann nach Absprache mit der Erhebungsstelle auch größer oder kleiner sein. Die genauen Adressdaten der ihnen zugeteilten Haushalte erhalten die Erhebungsbeauftragten im Anschluss an die Schulung durch die Erhebungsstelle im Frühjahr 2022. Die zu befragenden Personen sind kraft Gesetzes zur Auskunft verpflichtet.

b) Wie sieht der genaue zeitliche Ablauf aus?

Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens finden im Frühjahr 2022 (März – Mai, nicht in den Osterferien) zentral im Landratsamt Erding Schulungen statt. In diesen ca. dreistündigen Veranstaltungen erläutern die MitarbeiterInnen der Erhebungsstelle alles Wichtige zu den Befragungen und zu den (Leih-)Tablets, die beim Zensus 2022 in Bayern zum Einsatz kommen. Außerdem erhalten die Erhebungsbeauftragten voraussichtlich in diesem Zuge die Arbeitsmaterialien sowie die zu befragenden Anschriften. Ab dem Zensusstichtag (15.05.2022) bis ca. Mitte Juli 2022 haben die Erhebungsbeauftragten dann Zeit, die Befragungen vor Ort durchzuführen. Dabei sind sie in ihrer Zeiteinteilung flexibel, können die Interviews also beispielsweise auch abends oder am Wochenende durchführen, weil dann die erfahrungsgemäß die meisten Auskunftspflichtigen anzutreffen sind. Nach Beendigung der Befragungen bringen sie die Unterlagen baldmöglichst wieder zur Erhebungsstelle zurück.

c) Wie erfolgt die Zuteilung der zu befragenden Adressen?

Nach Vorgabe des Landesamts für Statistik sind die InterviewerInnen aus Datenschutzgründen nicht in unmittelbarer Wohnort-nähe einzusetzen, d.h. als Faustregel nicht im Umkreis von 500 m um die eigene Wohnung. Andererseits soll auch vermieden werden Erhebungsbeauftragte quer durch den Landkreis zu schicken.

d) Wie lange dauern die Interviews?

Die Befragung teilt sich ungefähr hälftig in Ziel-1 und Ziel-2 Befragung.
Ziel-1-Fragen dienen zur Qualitätsprüfung der Melderegisterdaten und umfassen sieben Kernmerkmale:

• Vorname(n),

• Nachname

• Geschlecht

• Geburtsdatum

• Staatsangehörigkeit(en)

• Familienstand und zuletzt

• Anzahl der „Mitbewohner“ im Haushalt

Diese Angaben zu erfassen, dauert ein bis zwei Minuten pro Person. Bei Ziel-2-Daten stehen Angaben zu (Aus-)-Bildung und beruflicher Situation im Mittelpunkt, über die keine aussagekräftigen Statistiken vorliegen. Hier sind 5 bis max. 10 Minuten pro Person anzusetzen, wobei bei Kindern unter 15 Jahren der Fragebogen bereits mit der Angabe der Schulart und Jahrgangsstufe endet, also sehr rasch erfasst sind.

e) Welche Arbeitsmittel erhalte ich?

Die Interviewenden erhalten von der Erhebungsstelle ein (Leih-)Tablet inkl. Zubehör, mit dem sie die Befragungen durchführen. Außerdem erhalten sie neben einem Interviewerausweis (gültig mit Amtlichen Lichtbildausweis, der ebenfalls mitzuführen ist) weitere Materialien, wie z.B. Tasche, Kugelschreiber, Klemmbrett, Schreibblöcke und bei Bedarf auch pandemiebedingte Materialien.

f) Wieviel Geld erhalte ich?

Erhebungsbeauftragte/r erhalten eine steuerfreie Aufwandsentschädigung, die von der Anzahl der vollständig durchgeführten Interviews abhängig ist. Durchschnittlich kann von einer Vergütung von 800,- € ausgegangen werden. Zusätzlich werden Auslagen (z.B. Porto, Telefonpauschale) und Fahrtkosten erstattet. Details erfahren Sie bei der Schulung.

g) Welche Voraussetzungen gibt es für eine Mitarbeit?

Zunächst erklären Sie sich (unverbindlich) per Selbstauskunftsbogen/Teilnahmeformular zur Mitarbeit bereit. Verpflichtend ist die Teilnahme an einer Schulung. Gut geeignet sind kontaktfreudige Personen, die freundlich auf andere zugehen können. Andererseits sollten Sie zuverlässig und verschwiegen sein und sich zur Einhaltung einschlägiger Datenschutzbestimmungen verpflichten (an der Schulungsveranstaltung).

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

---> Info-Flyer (PDF)

Bewerbungs- und Selbstauskunfts-Fragebogen für ehrenamtliche Interviewer*innen für den Zensus 2022, der im zweiten und dritten Quartal '22 stattfinden wird.

Teilnahmeerklärung 2022 ---> Formular