Landkreis Erding Landkreis Erding Bohrungen und Erdaufschlüsse (Bohranzeigen)
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Hinweise

Alle Erdaufschlüsse wie Bohrungen, Errichtung von Schlagbrunnen, Freilegen von Grundwasser (auch vorübergehend) und ähnliche Maßnahmen sind vor Maßnahmenbeginn gemäß § 49 Abs. 1 Satz 1 WHG und Art. 30 BayWG dem Landratsamt anzuzeigen.
Gemäß Art. 30 Abs. 2 BayWG kann mit der Maßnahme begonnen werden, wenn das Landratsamt nicht innerhalb eines Monats Einwände erhoben oder die Zulässigkeit bestätigt hat. Dies dient dem Schutz des Vorhabensträgers, da dadurch nachträgliche Kosten (z.B. für aufwändige Rückbaumaßnahmen) vermieden werden.

Zur Beantragung von Bohranzeigen beim Landratsamt Erding sind vier Formulare abrufbar (Formulare und Anschrift siehe unten).


Zusätzlich zur Bohranzeige beim Landratsamt ist eine digitale Bohranzeige an das Bayerische Landesamt für Umwelt zu richten.

Laut Lagerstättengesetz ist jeder, der eine maschinelle Bohrung niederbringt, verpflichtet, diese Bohrung dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU), Geologischer Dienst anzuzeigen (www.lfu.bayern.de/geologie/bohranzeige). Nach Abschluss der Bohrung sind dem LfU alle Bohrergebnisse bekanntzugeben.

Die Übermittlung der Bohrdaten kann digital als pdf-Dokument unter Nennung des Bauvorhabens bzw. der mit der Bohranzeige übermittelten Bohrungs-Identifikationsnummer (BID) erfolgen:
poststelle@lfu.bayern.de, oder als Papierabdruck an folgende Adresse:
Bayerisches Landesamt für Umwelt, -Bohrergebnisse- , Hans-Högn-Str. 12, 95030 Hof/Saale

Formulare