Hitzeschutzkonzept für Schulen und Klinikum
„Der Schutz der Gesundheit hat für uns höchste Priorität. Mit dem Hitzeschutzkonzept schaffen wir eine verlässliche Grundlage, um unsere Schulen und unser Klinikum besser auf zunehmende Hitzeperioden vorzubereiten“, erläutert Landrat Martin Bayerstorfer.
Hitzewellen treten zunehmend häufiger und intensiver auf. In Schulen und medizinische Einrichtungen besteht dabei besonderer Handlungsbedarf. Mit dem Hitzeschutzkonzept sollen konkrete Maßnahmen entwickelt und gebündelt werden, die bei hohen Temperaturen schnell und wirkungsvoll umgesetzt werden können.
Das Konzept soll unter anderem Empfehlungen zum Umgang mit Hitze, zur Information und Sensibilisierung der Beschäftigten sowie organisatorische und gegebenenfalls bauliche Maßnahmen enthalten. Dabei werden die unterschiedlichen Anforderungen von Schulen und Klinikum berücksichtigt, die Erarbeitung des Konzepts erfolgt in enger Abstimmung mit den betroffenen Einrichtungen und den zuständigen Fachstellen.
Auch sollen bereits bestehende Erfahrungen einbezogen werden. Ein erstes Modellprojekt zur Verbesserung des Raumklimas wird seit April am Gymnasium Dorfen erprobt. Kernstücke sind eine biologische Fassadenbegrünung mit Hopfenpflanzen zur natürlichen Beschattung im Sommer sowie die Ausstattung mit einem Sensorsystem, das Schülerinnen und Schüler über Echtzeitdaten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt beim Lüftungsverhalten unterstützt.