„Masterplan Prävention“ im Landkreis Erding

Auf Initiative der Gesundheitsregionplus des Landkreises Erding kamen rund 30 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Prävention, Versorgung, Pflege und psychosoziale Versorgung zu einer impulsgebenden Präventionskonferenz zusammen. Die Veranstaltung markiert den offiziellen Auftakt zur Umsetzung des „Masterplans Prävention“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege im Landkreis Erding.

Ziel dieses Masterplans ist es, Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker im Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu verankern und dabei insbesondere die gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern. Im Zentrum des fachlichen Austauschs stand dabei die Frage, wie bestehende Angebote der Gesundheitsförderung zielgerichtet vernetzt und für die Menschen vor Ort noch besser erreichbar gemacht werden können.

Ein zentrales Ergebnis der Konferenz ist die Entscheidung, den Kampf gegen Einsamkeit in den Fokus der künftigen Präventionsarbeit zu rücken. Experten betonten, dass anhaltende soziale Isolation ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt, das Krankheitsbilder wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Demenz begünstigen kann. Demgegenüber fördern soziale Verbundenheit und gesellschaftliche Teilhabe das Wohlbefinden maßgeblich.

Landrat Martin Bayerstorfer unterstreicht die Bedeutung dieses Gemeinschaftsprojekts:
„Unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass wir Gesundheit fördern, bevor Krankheiten entstehen. Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir im Landkreis nur dann erfolgreich gestalten können, wenn wir unsere Kräfte bündeln und das Miteinander stärken. Die Bekämpfung von Einsamkeit durch gemeinschaftliche Aktivitäten ist dabei ein Schlüssel zu mehr Lebensqualität und Gesundheit für alle Generationen.“

Im Rahmen einer Ideenwerkstatt entwickelten die Teilnehmenden bereits erste Ansätze für künftige Projekte. Geplant sind niedrigschwellige Mitmach-Aktionen, die nicht nur Menschen zusammenbringen, sondern die gesundheitsfördernde Wirkung von Gemeinschaft direkt erlebbar machen sollen. Diese Initiativen bilden zudem einen wichtigen Beitrag zum Bayerischen Präventionstag im Herbst.

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.
Die Expertinnen und Experten aus den Bereichen Prävention, Versorgung, Pflege und psychosoziale Versorgung