Landkreis Erding begrüßt Neueingebürgerte
In seiner Ansprache betonte Bayerstorfer das Gewicht dieser bewussten Entscheidung: „Mit der Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft bekennen sich die Menschen dazu, aktiv an unserem politischen und gesellschaftlichen System teilzuhaben und die damit verbundenen Rechte und Pflichten wahrzunehmen.“ Er ermutigte die Anwesenden, diese neue Rolle aktiv auszufüllen, sei es durch die Wahrnehmung des Wahlrechts oder durch persönliches Engagement in Vereinen und Verbänden. Der Landkreis profitiere maßgeblich vom aktiven Mitwirken seiner Bürgerinnen und Bürger.
Die statistischen Daten belegen ein anhaltend hohes Interesse an der Einbürgerung: Im Jahr 2025 erhielten 331 Frauen und Männer aus dem Landkreis Erding die deutsche Staatsangehörigkeit. Insgesamt registrierte das Landratsamt im vergangenen Jahr 619 Anträge, was den kontinuierlichen Aufwärtstrend der letzten Jahre bestätigt.
Der Landrat appellierte zudem an die neuen Staatsbürger, die demokratischen Werte wie Freiheit und Toleranz zu bewahren. „Der Landkreis Erding ist ein Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Biografien gemeinsam die Zukunft gestalten“, so Bayerstorfer. Er dankte den Anwesenden für ihren Entschluss, dauerhaft Teil der Gesellschaft zu werden, und wünschte ihnen für ihren weiteren Lebensweg in der Region alles Gute.
Die neu eingebürgerten Personen stammen aus insgesamt 53 Nationen. Die größten Gruppen bilden dabei Staatsangehörige aus Syrien (32), der Türkei (30), Bosnien-Herzegowina (27), Russland (25), dem Kosovo (21) und Indien (17).